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SCHWEIZ Anbieter von Fairen Reisen nach Südafrika
Südafrika erwartet dieses Jahr zur WM mehrere Hunderttausend Touristen. Wer das Land trotz den Ungleichheiten zwischen Schwarz und Weiss oder Arm und Reich auf verantwortungsvolle Art bereisen will, dem bieten Schweizer Touristik-Unternehmen die Möglichkeit dazu. Südafrika ist mitunter dank Schweizer Unterstützung weltweit das erste Land, das für Touristenangebote ein Fair-Trade-Label ins Leben gerufen hat. (ca. 4000 Zeichen)

FRAUENRECHTE Gräben zwischen Geschlechtern bleiben
Trotz einiger Fortschritte in Sachen Gleichberechtigung hat sich die Ungleichbehandlung von Frauen in aller Welt verschärft. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht, den die unabhängige Menschenrechtsorganisation „Equality Now'“ der UNO-Frauenrechtskommission CSW vorgelegt hat, die vom 1. bis 12. März tagt. Selbst in Staaten, die wie die Schweiz diskriminierende Gesetze abgeschafft haben, gebe es Handlungsbedarf. (ca. 3800 Z.)

NAHOST Aus Salzwasser-Sukkulente Salicornia soll Flugbenzin werden
Der grossflächige Anbau der sukkulenten Pflanze Salicornia könnte zu einem lukrativen Geschäft im Nahen und Mittleren Osten werden. Aus ihren Samen lässt sich doppelt so viel Öl wie aus Soja gewinnen und als Agro-Treibstoff verwenden. Im Norden Mexikos wird Salicornia bereits als Energierohstoff für die Luftfahrt angebaut. Nun soll auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine Salicornia-Plantage angelegt werden. (ca. 3500 Z.)

PERU Mit Bergbaugesetzl Umsiedlung der Urbevölkerung erleichtern
Die Regierung Perus will im Eilverfahren ein Gesetz durchs Parlament bringen, das die Umsiedlung der Bevölkerung von rohstoffreichen Gebieten gestattet . Stattdessen sollen dort Minen und Wasserkraftwerke entstehen. Die Betroffenen müssten rasch angehört werden, damit Konflikte vermieden werden können, fordern Nichtregierungsorganisationen. (ca. 3800 Z.)

 
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SCHWEIZ Wie Stimmberechtigte Entwicklungspolitik einschätzen
Wie die öffentliche und private Entwicklungshilfe von der Schweizer Bevölkerung wahrgenommen wird, erhebt eine Meinungsumfrage des gfs.Bern. Den jüngsten „Entwicklungsmonitor“ stellen die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und Alliance Sud, die Arbeitsgemeinschaft der grossen Hilfswerke, diesen Donnerstag vor. Was bedeuten die Ergebnisse für die Hilfswerke? Alliance Sud-Geschäftsleiter Peter Niggli nimmt Stellung. (Interview ca. 3500 Zeichen; Bericht ca. 3800 Zeichen)

NOTHILFE Qualität der Hilfseinsätze verbessert
Die Qualität der weltweit durchgeführten humanitären Einsätze hat sich in fast allen Bereichen verbessert. Dies geht aus dem ALNAP-Bericht über den Zustand des Humanitären Hilfesystems hervor. ALNAP, ein Bündnis aus staatlichen und internationalen Hilfsorganisationen zu Einsätzen in Krisengebieten, ortet aber auch Defizite. (ca. 4200 Z.)

UMWELT Wälder in Mittelamerika schwinden
Die UNO-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und Karibik hat die Bemühungen der Region um ökologische Nachhaltigkeit untersucht. Ihr Fazit: Während an der Ozon-, Wasser- und Sanitärfront bemerkenswerte Erfolge erzielt werden, gelang es nicht, die Entwaldung und den Ausstoss der klimaschädlichen Treibhausgase zu drosseln. (ca. 3800 Z.)

MENSCHENRECHTE Facebook als Tummelplatz für Kinderhändler
In Indonesien werden immer mehr Kinder und Jugendliche von angeblichen „Facebook-Freunden“ entführt und Opfer von Menschenhandel. Massnahmen gegen die Cybernet-Kriminalität lösen Kontroversen aus. Während islamische Kleriker ein Facebook-Verbot in der Stadt Kediri verhängten, plädiert die Nationale Kinderschutzkommission für Aufklärung. (ca. 3500 Z.)

 
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SCHWEIZ Entwicklungsziele erreichen
Die Armut weltweit bis ins Jahr 2015 um die Hälfte reduzieren: Dieses Ziel verfolgen die UNO und ihre Mitglieder mit den 2000 formulierten „Millenniumsentwicklungszielen“. Die Zahl der Armen hat indes zugenommen, über eine Milliarde Menschen leiden an Hunger. Wie sich die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit im Kampf gegen Armut engagiert, erläutert DEZA-Direktor Martin Dahinden am Donnerstag in Bern. (ca. 3800 Zeichen)

SCHWEIZ Ökumenische Kampagne für fairen Handel
„Stoppt den unfairen Handel!“ Unter diesem Motto steht die ökumenische Kampagne 2010 von Fastenopfer (katholisch), Brot für alle (evangelisch) und Partner sein (christ-katholisch). Durch unfaire Handelsbedingungen gingen armen Ländern Milliarden Dollar verloren, ein Mehrfaches der Entwicklungshilfe, kritisieren die Werke. Sie verlangen ein Umdenken und stellen am Donnerstag in Bern Handlungsalternativen vor. (ca. 3800 Z.)

ZÜRICH Wie Oikocredit Überschuldung vermeidet
Für arme Menschen sind Mikrokredite eine Möglichkeit, aus eigener Kraft eine wirtschaftliche Existenz aufzubauen. Vielerorts im Süden und Osten sind seit dem UNO-Jahr der Mikrofinanz viele solche Institutionen tätig. Sie werben um die gleiche Klientel, die nicht selten mehrfach Kredit aufnimmt und sich so überschuldet. Wie dies vermieden werden kann, stellt die seit 35 Jahren zu Mikrofinanz tätige Genossenschaft Oikocredit am Freitag in Zürich vor. ( 3800 Z.)

BERN Biodiversität statt Monokulturen
Einheimisches Saatgut schützt arme Bauern vor Hunger. Doch lokale Sorten drohen zu verschwinden, während mehr Monokulturen zur Produktion von Biodiesel entstehen. Dies habe fatale Folgen für die Ernährungssicherheit, zum Beispiel in Kolumbien, wart die Entwicklungsorganisation Swissaid. Sie fordert strengere Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe für die Schweiz. (Dienstag, ca. 3500 Z.)

 
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DR KONGO Bundesrätin Calmy-Rey reist in die Kivu-Region – Hilfe für die Bevölkerung im Zentrum
Die Schweiz ist seit rund 50 Jahren in Afrikas Region der Grosen Seen engagiert, einer Region, die wegen ihres Reichtums an Bodeschätzen in viele Konflikte verwickelt ist. Die Förderung von Frieden und Menschenrechten ist daher ebenso Ziel des Schweizer Engagements wie die Hilfe für die Bevölkerung, die unter Gewalt und Armut leidet. Im Zentrum des Besuchs von Aussenministerin Calmy-Rey stehen Gesundheitsprojekte in Süd-Kivu, und anschliessend in Tansania das auf Malaria-Forschung spezialisierte Spital in Ifakara. (ca. 4000 Zeichen)

UMWELT EU der Biopiraterie bezichtigt – Globales Kontrollgremium gefordert
Umweltexperten haben den Industriestaaten vorgeworfen, seit Jahren die artenreichen Ökosysteme der armen Länder zu plündern. Um an preiswerte Nahrungsmittel, Rohstoffe und Arbeitskräfte zu kommen, schreckten sie nicht vor Biopiraterie zurück. Angesichts dieser Missstände forderten die Teilnehmer einer UNO-Tagung in Paris die Schaffung eines internationalen Artenschutz-Gremiums nach dem Vorbild des Weltklimarats. (ca. 4000 Z.)

PERU Teure Steuererleichterungen – Neuverhandlungen mit Bergbaukonzernen wie Xstrata gefordert
In Peru konnten internationale Bergbauunternehmen ihre Einnahmen in den letzten Jahren ins Unermessliche steigern. Dennoch geniessen die zehn einflussreichsten Konzerne – darunter „Antamina“, ein Jointventure, an dem das Schweizer Bergbauunternehmen Xstrata beteiligt ist – umfangreiche Steuererleichterungen. Dadurch gehen dem Staat erhebliche Einnahmen verloren, allein 2010 wird der Steuerverlust auf  270 Milo. Dollar geschätzt. Experten zufolge wird es höchste Zeit, die Steuerprivilegien abzuschaffen. (ca. 4200 Z.)

INDIEN Rezepturen für Naturfarben wiederentdeckt – Überraschende Trouvaille für die Textilindustrie
In Indien ist ein Register mit 3000 Stoffproben entdeckt worden, das Rückschlüsse auf die Zusammensetzung von 30’000 Pflanzenfarben zulässt. Der Fund – eine Mustersammlung des britischen Textilfabrikanten Thomas Wardle (1831-1909) – wird von Fachleuten für so wichtig gehalten, dass sie extra dafür ein Seminar von Paris ins indische Kolkata verlegt haben. Denn die Textilindustrie sucht zunehmend ökologische Alternativen zu den meist eingesetzten Chemie-Färbemitteln. (ca. 4000 Z.)

 
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SCHWEIZ „Bildung für alle“ droht zu scheitern
Die Finanzkrise wirkt sich auf die weltweite Bildung aus: 72 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule, 759 Mio. Erwachsene sind Analphabeten. Dabei hat die UNO im Jahr 2000 die Grundbildung als ein Millenniums-Entwicklungsziel gesetzt. Was die Schweiz gegen dieses Bildungsdefizit weltweit ausrichten können, ist Thema einer Tagung des Schweizer Netzwerks für Bildung und internationale Zusammenarbeit (RECI) in Bern. (ca. 4000 Zeichen)

BERN Finanzsysteme für Arme – Indische KMU-Bank Basix und die Folgen der Finanzkrise
Wenn Kleinbauern, KMU und arme Haushalte in Entwicklungsländern Kredite erhalten oder Erspartes anlegen wollen, sind sie auf spezielle Finanzinstitutionen angewiesen. In Indien ist es etwa die Bank Basix, die als „social entrepreneur“ auf Arme ausgerichtet und deshalb eine Partnerin der DEZA ist. Basix-Direktor Vijay Mahajan und Investment-Leiter der Credit Suisse, Arthur Vayloyan, erläutern, wie sich die Finanzkrise auf die Bankgeschäften der Armen auswirkt. (ca. 3800 Z.)

COTE D'IVOIRE Neue EU-Einfuhrzölle verunsichern Bananenproduzenten in Afrika
Neue Einfuhrbestimmungen für Bananen in die EU sorgen in Côte d'Ivoire und anderen afrikanischen Staaten für Verunsicherung. Befürchtet wird, dass die lokalen Bananenproduzenten gegen lateinamerikanische Grossproduzenten auf dem europäischen Markt keine Chance haben. Auch nach Ansicht der Welthandelsorganisation ist es wettbewerbsverzerrend, Zölle auf lateinamerikanische Bananen zu erheben, die Früchte aus Afrika, der Karibik und den pazifischen Ländern hingegen zollfrei einzuführen. (ca. 3400 Z.)

GUATEMALA Neues Jahr, abnehmende Ernte – Hunger bedroht 450’000 Menschen
Argentinien und Guatemala sind die einzigen Länder Lateinamerikas, denen aufgrund abnehmender Ernten dieses Jahr eine Ernährungskrise droht. Den Grund dafür sehen Fachleute vor allem im Mangel an Saatgut, Klima-Anomalien, Insektenplagen und Krankheitsbefall. In Guatemalas Trockenkorridor im Zentrum und im Osten des Landes bahnt sich eine Tragödie an. Bereits jetzt sind über 50’000 Menschen von der Ernährungskrise betroffen. Im Verlauf des Jahres werden weitere 400’000 hinzukommen. (ca. 3700 Z.)

 


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