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SCHWEIZ Budgetkürzungen treffen Südpartner Aids-Behandlungsprogramme in Afrika, der Karibik und Osteuropa müssen mangels Finanzen reduzieren oder schliessen. Auch für die HIV-Prävention fehlt Geld. Wie Schweizer Organisationen, die mit Südpartnern HIV/Aids bekämpfen, mit knapperen Budgets umgehen, ist Thema der Plattform Aidsfocus.ch am 14. April in Bern. (ca. 3800 Zeichen)
BERN Schweizer Engagement in Kolumbien gefragt Schweizer Unterstützung der Verhandlungs- und Vermittlungsbemühungen in Kolumbien gewinnen möchte die Senatorin Piedad Córdoba. Sie vertritt „Kolumbianer/innen für den Frieden“, trifft Bundes- und Kantonsbehörden und spricht am 12. April über ihre humanitären Anliegen. (ca. 3500 Z.)
ZÜRICH "Gelbe Karte für Sepp Blatter" So heisst eine Kampagne gegen ausbeuterische Bedingungen bei der Fussball-WM. Eine Petition mit Forderungen an den FIFA-Präsidenten stellt das Arbeiterhilfswerk SAH am 14. April vor. In Kritik steht, dass die FIFA beim Stadionbau in Südafrika nichts gegen prekäre Löhne oder Vertreibungen von Armen unternimmt. (ca. 3500 Z.)
GENF „Explosive Investitionen“ stoppen Investitionen ins Geschäft mit Streubomben tätigen auch Schweizer Grossbanken. Das prangert Handicap International in einem aktualisierten Bericht an. Er wird am 14. April zusammen mit Parlamentariern vorgestellt: „Explosive Investitionen“ verbieten will auch eine je im National- und Ständerat eingereichte Motion. (ca. 3800 Z.)
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EXILGEMEINDE Dank von Dalai Lama – Petition zu Schweizer Tibet-Politik “50 Jahre Tibeter in der Schweiz“ feiert die Exilgemeinde am Wochenende unter dem Motto „Merci Schwiiz“. Dabei will das geistige Oberhaupt der buddhistischen Tibeter, der Dalai Lama, der Schweiz für die Aufnahme von tibetischen Flüchtlingen danken. Dass der Bundesrat dafür keine Zeit hat, enttäuscht die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft. Mit einer Petition fordert sie den Bundesrat zum Überdenken seiner Tibet-Politik auf. (ca. 3800 Zeichen)
ENTWICKLUNG Vorschlag der EU-Aussenbeauftragten Ashton löst Kontroverse aus EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton schlägt vor, die Verantwortung für die EU-Entwicklungshilfe dem im Aufbau befindlichen Europäischen Auswärtigen Dienst zu übertragen und so mitunter den Bereich Sicherheit zu stärken. Der Vorstoss lässt bei NGO die Alarmglocken schrillen. Sie befürchten, dass Armutsbekämpfung im Süden EU-internen Machtinteressen zum Opfer fallen könnte. (ca. 4000 Z.)
GESUNDHEIT Effizientere Behandlung „vergessener Krankheiten“ angemahnt Rund 500 Millionen Menschen in Entwicklungsländern leiden an von Parasiten hervorgerufenen Krankheiten. Investitionen in die Erforschung wirksamer Medikamente sind indes mangelhaft, befand eine Expertenkonferenz in Brasilien. Die Fachleute fordern eine effizientere Behandlung der „vergessenen Krankheiten“. Der 7. April ist der Tag der Weltgesundheit. (ca. 4000 Z.)
ROHSTOFFE Chinesische Investoren in Afrika willkommen und gefürchtet Das chinesisch-afrikanische Handelsvolumen hat sich innerhalb von zehn Jahren verzehnfacht. Dabei konzentrieren sich Chinas Investoren auf die Region der Grossen Seen, die Bodenschätze wie Kobalt und Kupfer bietet. Sie schätzen Afrika aber auch als riesigen Absatzmarkt für chinesische Waren wie Textilien und Arzneimittel. Teils wird der Ausverkauf an chinesische Interessen befürchtet. (4000 Z.)
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FAIR TRADE Süsskraut statt Coca – Boliviens Kleinbauern werben für Stevia Der bolivianische Kleinbauer German Amba macht im Rahmen der ökumenischen Kampagne „Stoppt den unfairen Handel“ in der Schweiz auf Stevia aufmerksam. Zusammen mit 30 Kleinbauern seines Dorfes baut er das Süsskraut als Alternative zu Coca an. Die Gemeinschaft versucht nun, Fair-Trade-Vertiebskanäle in der Schweiz zu erschliessen. (ca. 4000 Zeichen)
RELIGION Twittern für Gott und Buddha – Wie Kirchen über das Internet kommunizieren Papst Benedikt XVI. wirbt dafür, Gottes Wort auch über die neuen Medien zu verbreiten. Der Dalai Lama twittert inzwischen mit 157’000 Fans. Auch islamische und buddhistische Geistliche erreichen online inzwischen einen riesigen Kreis von Gläubigen. Kirchen und Religionsgemeinschaften betreiben Blogs und eröffnen eigene Seiten. (ca. 3800 Z.)
FISCHEREI Illegaler Fischfang vor Westafrika – Europäische Unternehmen beteiligt Der illegale Fischfang im Atlantischen Ozean hat stark zugenommen. Guinea und Sierra Leone, die zu den ärmsten der Welt zählen, leiden am meisten darunter. Die Fangflotten fahren unter der Flagge Chinas, Russlands, Indonesiens oder Panamas. Aber auch Schiffe mit der EU-Flagge sowie Portugal und Italien sind dabei. Ein Drittel bis die Hälfte aller Fänge europäischer Fischereiunternehmen sind illegal. (ca. 3600 Z)
UMWELT Niederlage für Ecuador – Chevron erreicht Intervention von Haager Gericht Der US-Erdölkonzern Chevron hat sich das Recht erstritten, bei der Schadensersatzklage gegen den Multi in Ecuador den Internationalen Gerichtshof anzurufen. Die Regierung in Quito und Anwälte der Kläger werfen dem Rechtsnachfolger von Texaco vor, bei der Erdölförderung ganze Öko- und Flusssysteme des Amazonas verseucht und die Gesundheit von 30’000 Indigenen geschädigt zu haben. (ca. 3600 Z.)
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SCHWEIZ Humanitäre Hilfe auch in stillen Katastrophen präsent Wie die Humanitäre Hilfe des Bundes vor Ort abläuft, steht im Zentrum der Jahreskonferenz am Freitag in Montreux. Ein Beispiel ist der Einsatz nach dem Erdbeben in Haiti. Die Schweiz hilft aber auch bei weniger beachteten Katastrophen, so derzeit in der Mongolei. Das Land hat infolge des extrem kalten Winters um Hilfe für Hunderttausende Hirtenfamilien gebeten. (ca. 4000 Zeichen)
SÜDLICHES AFRIKA Geringe Einnahmen aus Zollunion verschärfen Krise Die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise hat den Mitgliedsländern der Zollunion des Südlichen Afrikas (SACU) einen verheerenden Einnahmeneinbruch beschert. Der Rückgang der gemeinsamen Zolleinnahmen führt Fachleuten zufolge dazu, dass Bildungs-, Gesundheits- und Infrastrukturprojekte auf der Strecke bleiben. Eine Neuverschuldung kommt für die SACU-Staaten nicht in Frage, da sie ihre Kreditwürdigkeit und potenzielle Auslandsinvestitionen nicht gefährden wollen. (4200 Z.)
SÜDOSTASIEN Mekong-Pegel auf dem Tiefstand – Umweltorganisationen geben China die Schuld Der Mekong, mit 4600 Kilometern einer der längsten Flüsse der Welt, hat derzeit den niedrigsten Wasserstand seit 50 Jahren. Umweltorganisationen in Südostasien werfen China vor, den Strom durch den Bau von Staudämmen systematisch trocken zu legen. Peking macht jedoch die Dürre für das Desaster verantwortlich. (ca. 4200 Z.)
MEXIKO Nachhaltiges Verfahren für Tortilla-Produktion entwickelt Seit Jahrtausenden bilden Tortillas in Mexiko eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Doch die Herstellung der Maisfladen belastet die Umwelt. Wissenschafter haben jetzt eine ökologisch nachhaltige Methode entwickelt, bei der einerseits Solarenergie eingesetzt und andererseits die Verunreinigung des Wassers um 80 Prozent reduziert wird. (ca. 4000 Z.)
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SCHWEIZ Debatte zu Entwicklungshilfe Die Schweiz hat gute Gründe, ihre Entwicklungshilfe schrittweise auf 0.5-Prozent BNE zu erhöhen. Trotz dieser klaren Aussage in seinem Bericht will sich der Bundesrat nicht daran halten. Anders Parlamentsabgeordnete: Sie beharren auf ihrer Forderung nach einer Botschaft und einem Kredit. FDP-Ständerat Felix Gutzwilller und CVP-Nationalrat Reto Wehrli erklären weshalb. (ca. 3500 Zeichen)
BRASILIEN Mehr Gleichheit und höhere Produktivität angestrebt Mit einem langfristigen Entwicklungsplan will Brasiliens Regierung das starke wirtschaftliche und soziale Gefälle in der Bevölkerung weiter ausgleichen. Die Behörde für Strategische Angelegenheiten hat ein Massnahmenpaket vorgelegt. Sie will die Produktivität erhöhen, ebenso die politische Partizipation und die nationale Sicherheit. (ca. 3000 Z.)
UGANDA Parlament fordert Transparenz zu Öl-Deals Uganda sitzt auf riesigen Ölvorkommen und hofft auf das grosse Geld. Die Regierung hat mit internationalen Öl-Multis Verträge zur Erschliessung unterzeichnet. Was genau drin steht, sagt sie aber nicht – und das stört das Parlament. Die Abgeordneten befürchten, dass das Geld in dunklen Kanälen verschwindet. Mit einer Petition wollen sie nun die Offenlegung der Öl-Deals erzwingen. (3500 Z.)
AFGHANISTAN Chemikalienimporte für Drogenproduktion gestiegen Afghanistan ist trotz eines 22-prozentigen Einbruchs der Schlafmohnproduktion nach wie vor der grösste Opiumhersteller der Welt. Wie aus dem neuen Bericht des US-Aussenministeriums zur Bekämpfung des Drogenhandels hervorgeht, gelangen immer mehr Chemikalien zur Opium- und Heroinherstellung in das zentralasiatische Land. (3500 Z.)
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