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Zu diesen aktuellen Themen können Sie vollständige Beiträge beziehen:

PORTO ALEGRE Sozialforum sucht Alternativen zur „Green Economy"
Die Bewegung der Globalisierungskritiker trifft sich in Porto Alegre unter dem Motto „Kapitalistische Krise, soziale und ökologische Gerechtigkeit“ und berät als Gegenpart zum Weltwirtschaftsforum WEF in Davos Alternativen zur gängigen neoliberalen Politik und zum Konzept der „Green Economy“. Das „Thematische Sozialforum“ (FST) zielt auf den UNO-Gipfel über Nachhaltige Entwicklung „Rio+20“ und den „Gipfel der Völker“, die im Juni in Rio de Janeiro stattfinden. (ca. 4200 Zeichen)

ARGENTINIEN Wasser ist mehr wert als Gold
In der nordwestargentinischen Provinz La Rioja protestieren derzeit Tausende Menschen gegen den geplanten Goldtagebau auf dem Famatina-Massiv. Die Produktion des Edelmetalls ist nicht nur wegen des Einsatzes von Zyanid bedenklich. Sie gefährdet auch die Wasserversorgung des Gebiets. Die Proteste in La Rioja werden vielerorts durch Solidaritätsbekundungen unterstützt, doch der zuständige Provinzgouverneur bezieht in dem Streit eine unklare Position. (4000 Z.)

SOMALIA Piraterie belebt Wirtschaft
Schiffsüberfälle haben für die somalische Wirtschaft offenbar positive Folgen. Einer britischen Studie zufolge bereichert die Piraterie am Horn von Afrika keineswegs Einzelpersonen, sondern Clans und die grossen Städte Garowe und Bosasso. Eine Lösung für das Piratenproblem könne darin liegen, den enttäuschten Bewohnern der Küstenorte Alternativen zu bieten, die mehr einbringen als die Beherbergung von Seeräubern. (ca. 4000 Z.)

JAPAN Atomanlagen für Schwellen- und Entwicklungsländer
Noch immer tritt verstrahltes Wasser aus dem havarierten Atommeiler in Fukushima aus. Zugleich setzt Japan auf den verstärkten Export von Atomanlagen für die zivile Nutzung vor allem in energiehungrige Schwellen- und Entwicklungsländer. Bewilligt ist bereits der Export japanischer Atomanlagen nach Jordanien und Vietnam. (ca. 4000 Z.)

 
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SCHWEIZ Internationale Umweltpolitik unter der Lupe
Umweltprobleme sind nicht nur Thema grosser Konferenzen wie dem UNO-Nachhaltigkeitsgipfel 2012 in Rio de Janeiro. Wie die Schweiz ihre Interessen im Ausland und insbesondere in den Beziehungen zur EU vertritt, zeigt der neue Bericht des Bundesamts für Umwelt BAFU „Internationale Umweltpolitik der Schweiz". Er wird am Freitag in Bern vorgestellt. (ca. 4000 Zeichen)

AFRIKA Abhängigkeit von Gebern nimmt ab
Das Wirtschaftswachstum in vielen Teilen Afrikas verringert die Abhängigkeit von den internationalen Gebern. Bei mindestens einem Drittel der Länder hat die Entwicklungshilfe nur noch einen Anteil von unter zehn Prozent an den jeweiligen Steuereinnahmen. Auch die übrigen Staaten verzeichnen eine Zunahme der Steuereinnahmen, wie der Afrikanische Wirtschaftsüberblick 2011 zeigt. (ca. 4200 Z.)

SIMBABWE Nutztiere bremsen Wüstenbildung
In Simbabwe bahnt sich eine „braune Revolution“ an. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass das Grasen von Nutztieren in bestimmten Gebieten und Intervallen die Wüstenbildung rückgängig machen kann. Auch andere Länder der Region nutzen das gezielte Beweiden, um gegen die Folgen des Klimawandels anzugehen. Weitere Programme im südlichen Afrika sind geplant. (ca. 4000 Z.)

CHINA Praktikanten als billige Arbeitskräfte ausgebeutet
Den Berufsschulen in China ist weniger an einer qualifizierten Ausbildung ihrer Schüler gelegen als an der Beschaffung billiger Arbeitskräfte, die im Rahmen ihrer dreijährigen Schulzeit als Praktikanten bis zu einem Jahr in Betrieben Schwerstarbeit leisten. Diese kritische Bilanz zieht ein neuer Bericht der in Hongkong ansässigen zivilgesellschaftlichen Organisation „China Labour Bulletin“. (ca. 3000 Z.)

 
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(9. Januar 2012) können Sie vollständige Beiträge beziehen:

SCHWEIZ Mangel an Gesundheitspersonal nicht auf Kosten der Ärmsten lösen
In der Schweiz und weltweit fehlt es an Gesundheitspersonal. Meist wird aus dem Ausland rekrutiert, was einen Domino-Effekt im Süden und Osten auslöst. Um arme Länder vor dem zunehmenden Verlust von medizinischen Fachleuten zu schützen, hat die Weltgesundheitsorganisation WHO unlängst einen internationalen Kodex lanciert. Die Empfehlungen sollen auch in der Schweiz umgesetzt werden, fordern Personalverbände und Entwicklungsorganisationen. (ca. 4000 Zeichen)

WESTAFRIKA Der Hunger kehrt in die Sahelzone zurück
Aufgrund einer spärlichen Getreideernte und stark dezimierter Herden droht Millionen Kleinbauern- und Wanderhirtenfamilien, die im Halbwüstengürtel in Niger, Mali, Mauretanien und Tschad leben, eine neue schwere Versorgungskrise. Um einer Hungerkatastrophe wie 2009 vorzubeugen, fordern internationale Agenturen und Hilfsorganisationen die Geber auf, rechtzeitig zu helfen. Es dürfe nicht zu einer Hungersnot wie 2011 in Ostafrika kommen. (ca. 4000 Z.)

ANGOLA Konflikt um erdölreiche Enklave Cabinda
Nach zahlreichen Klagen der Cabinda-Befreiungsfront über Menschenrechtsverletzungen und Vernachlässigung durch die Regierung Angolas ist die Afrikanische Union (AU) jetzt dazu bereit, eine Beobachtungsmission in die angolanische Enklave Cabinda zu prüfen. Kernpunkt der Klagen ist, dass nicht einmal zehn Prozent der Erdölerlöse Cabindas der armen Bevölkerung zugute kommen, obwohl Angola derzeit der grösste afrikanische Erdölexporteur ist. (3000 Z.)

ARGENTINIEN Soja-Anbau mit Glyphosat schadet Gesundheit
Der Boom von Gen-Soja hat Argentinien hohe Deviseneinnahmen eingebracht. Die Kehrseite der Medaille: Giftige Agrochemikalien wie Glyphosat, die auf den Feldern eingesetzt werden, gefährden die Gesundheit der Bevölkerung in ländlichen Regionen. Wie sich die Pestizide und Herbizide auf Menschen auswirken, hat nun ein Forscherteam auf Anfrage kleiner Gemeinden untersucht. (4000 Z.)

 
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SWISS FAIR TRADE Baumwolle als Schlüsselrohstoff der Textilindustrie
Die Beschaffung von Textilien aus fairer Produktion ist vor allem eine Frage des politischen Willens und gesetzlich verankerter Standards. Vereinzelte Gemeinden, öffentliche Ämter und Unternehmen gehen beim Kauf von Berufskleidern mit gutem Beispiel voran. Doch der Dachverband Swiss Fair Trade sieht grossen Handlungsbedarf. 2012 will er für mehr Nachhaltigkeit werben, zumal der Internationale Baumwollrat erstmals in der Schweiz tagen wird. (ca. 4000 Zeichen)

ENTWICKLUNG Druck zu raschen Resultaten
Die internationale Entwicklungszusammenarbeit muss immer mehr unterschiedlichen Anforderungen genügen. Ob in den USA oder in der Schweiz, Entwicklungshilfe steht unter dem Druck der Politik, messbare Sofort-Resultate vorzuweisen. Das zeigte eine Traverse-Debatte bei der DEZA mit Andrew Natsios, US-Berater und ehemaliger USAID-Leiter. Je schneller Geber sichtbare Resultate verlangen, desto mehr wächst Natsios zufolge das Risiko, Fehler zu machen. (ca. 4000 Z.)

MIKROFINANZ Genossenschaftliche Modelle gegen die Armut
Oikocredit ist eine Pionierin im Mikrofinanzgeschäft und  auch in der Schweiz verwurzelt. Das Beispiel von Oikocredit in Ecuador zeigt: Genossenschaften als Mikrofinanz-Kreditnehmer sind verlässliche Partner und Arbeitgeber. Im Hinblick auf das UNO-Jahr der Genossenschaften 2012 wirbt die Länderverantwortliche in der Schweiz für das solidarische Geschäftsmodell. (4000 Z.)

TUNESIEN Kontroverse über Auslandsschulden
Die Koalitionspartner der Übergangsregierung in Tunis, die islamistische Partei Ennahda und die säkulare CPR (Kongress für die Republik), streiten hinter den Kulissen über den wirtschafts- und finanzpolitischen Kurs. Kernpunkt der Kontroverse ist die Rückzahlung der internationalen Kredite, den Wahlsiegerin Ennahda befürwortet. CPR besteht auf einem vorläufigen Rückzahlungsstopp und einer gründlichen Überprüfung der Auslandsschulden. (ca. 4200 Z.)

 
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SCHWEIZ Verliererinnen des wirtschaftlichen Wachstums fördern
Rund 70 Prozent der Armen weltweit sind Frauen. Wie Armutsbekämpfung und Gleichstellungspolitik in der Praxis zusammenhängen, zeigen vier Expertinnen in der neuen Publikation „Mehr.Wert“. Über Entwicklungszusammenarbeit und eine geschlechtergerechtere wirtschaftliche Entwicklung diskutieren die arabische Feministin Lina Abou Habib, Soziologe Ueli Mäder und Anne Zwahlen, DEZA-Pionierin für Geschlechterfragen, an der Buchvernissage am Donnerstag in Bern. (ca. 4000 Zeichen)

GENF Neue Nord-Süd-Plattform will Akzente setzen
Lösungen gegen die Klimaerwärmung und für eine nachhaltige Entwicklung rücken durch das Notfall-Management von Finanzkrisen in den Hintergrund. Aus Sicht von NGO müssten gerade die gängigen Modelle von Wachstum und Entwicklung überprüft werden, um die Umwelt- und Verteilungskrise zu lösen. Diese Debatte wollen Brot für alle und Fastenopfer mit Südpartnern und kirchlichen Netzwerken auf die internationale Agenda bringen und haben dazu eine Dialog-Plattform lanciert. (ca. 4000 Z.)

WASSER Latinos sollen Leitungswasser in Flaschen kaufen
Die Nichtregierungsorganisation Corporate Accountability International hat dem Lebensmittelkonzern Nestlé Nordamerika vorgeworfen, mit den Ängsten der Konsumenten vor einer schlechten Qualität des öffentlichen Trinkwassers zu spielen, um mehr Wasser in Flaschen verkaufen zu können. Für den Verkauf seiner Wasser-Sparte „Pure Life“ hat Nestlé vor allem die sogenannten Hispanics im Visier. (ca. 3300 Z.)

ISRAEL Im Heiligen Land sind Flüchtlinge unerwünscht
Asylsuchende aus Eritrea, der grössten Flüchtlingsgemeinde in Israel, haben vor der US-Botschaft in Tel Aviv von Israel mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit im Umgang mit Flüchtlingen gefordert. Die Regierung Netanjahu plant ein Deportationszentrums in der Wüste Negev und ein schärferes Anti-Infiltrations-Gesetz. Amnesty International zufolge hat es Israel bisher versäumt, aus der Flüchtlingskonvention nationale Gesetze zu machen. (ca. 3000 Z.)

 


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