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Start Dossiers Südafrika/Entwicklung
WM Südafrika und Entwicklung

WM 2010 – Eine gemischte Bilanz für Afrika

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Die sportliche Bilanz der WM 2010 ist für Afrika zwar enttäuschend gewesen, obwohl Ghana die Ehre etwas rettete. Positiv ist die Bilanz dagegen für das Image von Südafrika und des ganzen Kontinents, jedoch ohne nachhaltige Wirkung für die wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Gastlandes.

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Fair Play für Südafrika

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Boniface Mabanza, KASASüdafrika ist stolz, die Fussball-WM austragen zu können. Doch diese hat Schattenseiten wie Prostitution und Vertreibungen. Die Kirchen Südafrikas sind deshalb im Dilemma.

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FIFA schweigt zu Vorwürfen der Gewerkschaften

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Foro:sahDas Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) hat dem Weltfussballverband FIFA mit einer Petition symbolisch die gelbe Karte gezeigt - für die Missachtung seiner sozialen Verantwortung im Rahmen der WM in Südafrika.

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„Die Armen werden nicht von der Fussball-WM profitieren“

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Von Vertreibungen der Armen im Vorfeld der Fussball-WM berichten zwei Südafrikaner: Ashraf Cassiem und Mncedisi Twalo. Sie waren als Protagonisten eines Dokumentarfilms über südafrikaische Townships durch Schweizer Städte unterwegs.

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Ein Film über Südafrika polarisiert

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Der Dokumentarfilm „Im Schatten des Tafelbergs“ zeigt ein immer noch geteiltes Südafrika, in dem die Schwarzen arm und die Weissen reich sind. Klischee oder Realität? Entwicklungsfachleute sind sich uneinig.

 

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Die Jungs im Township Alexandria hoffen auf eine grüne Wiese

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Tsepo wäre schon zufrieden, wenn er und seine Jungs endlich mal einen vernünftig zu bespielenden Fussballplatz bekämen. „Es ist eine Schande. Fussball bedeutet uns soviel. Aber wir müssen auf Plätzen spielen, die eher einem Müllplatz als einem Fussballfeld ähneln”, sagt der 22-Jährige aus Johannesburgs Township Alexandria.

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Swasiland: Keine Küsse am Valentinstag

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Jabulile Dlamini* ist 17 Jahre alt und noch nie in ihrem Leben geküsst worden. Die Hoffnung, einen Freund zu finden, hat sie längst aufgegeben. Und der alljährlich wiederkehrende Valentinstag stimmt die junge Swasiländerin traurig, weil ihr nur allzu deutlich daran erinnert wird, dass sie nie ein Leben wie andere Mädchen ihres Alters führen wird.

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Legalisierung der Prostitution zur Fussball-WM 2010 gefordert

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Prostitution ist in Südafrika illegal und wird streng geahndet. Frauen, die bei Ausübung des Gewerbes aufgegriffen werden, müssen bei der ersten Festnahme mit Geldstrafen bis zu 200 Dollar rechnen. Beim dritten Mal kommen sie sogar ins Gefängnis. Mit Blick auf die Fussball-Weltmeisterschaft im Sommer fordern Prostituiertenverbände die strengen Regelungen zumindest vorübergehend zu lockern.

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Aufklärungsunterricht für junge Viehhirten in Lesotho

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Jugendliche Viehtreiber in Lesotho sind erhöhtem HIV-Risiko ausgesetzt. Die Nationale Aids-Kommission NAC hat sich nun die jugendlichen Viehtreiber als Zielgruppe für ihre Kampagnen vorgenommen.

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Gemeinsam gegen Malaria – Fussball verbindet

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Als Kind dachte Joseph-Antoine Bell, mit Fussball liesse sich Malaria bekämpfen. "Wenn wir uns unwohl fühlten, gingen wir raus um zu spielen, weil wir glaubten, die Malaria dadurch loszuwerden", erzählt der ehemalige Profifussballer aus Kamerun.

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NGO-Kampagne "Fair Games – Fair Play"

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Erste Fussball-WM in Afrika: Das Grossereignis löste in Südafrika im Bausektor eine grosse wirtschaftliche Dynamik aus. Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH macht im Rahmen der internationalen Gewerkschaftskampagne “Fair Games – Fair Play“ auf Arbeitsbedingungen auf den Baustellen der WM 2010 aufmerksam.

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SCHWEIZ Fair-Trade-Pionierin claro AG bekommt Krise und Konkurrenz zu spüren
Die claro fair trade AG meldet zwar einen Ggewinn und ist nach Eigenangaben finanziell gesund. Dennoch verzeichnet die Fair-Trade-Pionierin mit Sitz in Orpund einen Umsatz-Rückgang von 8,1 Prozent. Dies liege an der schlechten Konsumenten- stimmung 2009 und am Konkurrenzdruck durch Grossverteiler und neue Anbieter. Wo claro seine Chancen sieht, sagt Geschäftsleiter Beat Schumacher im Gespräch. (ca. 4000 Zeichen)

LANDWIRTSCHAFT Nachernteverluste verhindern
Bei der Hungerbekämpfung weltweit stehen immer mehr die Nachernteverluste im Fokus. Denn 25 bis 50 Prozent der Nahrung gehen vielerorts mangels geeigneter Lagerung verloren. In Lateinamerika hat eine von der DEZA initiierte Silo-Technologie die Verluste reduziert und die Einkommen der Bauern verbessert. Die Erfahrungen werden nun in einem Pilotprojekt in Ostafrika eingesetzt. DEZA-Experte Max Streit erläutert den Süd-Süd-Wissenstransfer. (ca. 4000 Z.)

ROHSTOFFE Ölkonzessionen vor São Tomé und Principe bergen Risiken
Die neue Regierung von São Tomé und Principe versteigert derzeit Bohrrechte vor ihren Küsten. NGO wie Human Rights Watch fordern Transparenz, damit die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft der armen Bevölkerung zugute kommen und nicht in den Taschen Weniger verschwinden. Dass sich Regierung und Zivilgesellschaft auf einen nachhaltigen Einsatz der Einnahmen einigen können, zeigt das Beispiel Guinea-Bissau, wo von Swissaid-Partner eine Rohstoff-Vereinbarung erzielten. (4000 Z.)

UMWELT Boliviens Regierung machtlos gegen Amazonas-Waldbrände
Im bolivianischen Amazonas-Urwald wüten mehr als drei Mal so viele Brände wie im Vorjahr. Die Umweltorganisation Herencia warnt angesichts der über 6500 Brandherde vor einer "Katastrophe grösseren Ausmasses". Die Regierung steht den meist durch Brandrodung verursachten Feuerbrünsten machtlos gegenüber. (ca. 4000 Z.)