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Kleinbauern ernähren Milliarden Menschen – Mehr Mitsprache gefordert

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22. Februar 2010 - Die rund 500 Millionen kleinbäuerlichen Betriebe weltweit spielen eine grosse Rolle bei der Bekämpfung des Hungers. UNO-Organisationen fordern daher dringend eine stärke Einbindung der Kleinbauern in politische Entscheidungen.

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Ernährung im Süden sichern ein zentrales Ziel der DEZA

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18. Februar 2010 - Die Armut und den Hunger weltweit reduzieren: Die DEZA setzt vor allem auf ländliche Entwicklung. Sie fördert die kleinbäuerliche Produktion und moderne Anbaumethoden, um die Ernährungssicherheit in Ländern des Südens zu stärken.

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Fair Trade-Weltmeister Schweiz tut sich mit fairer Beschaffung schwer

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18. Februar 2010 - Die Schweiz ist Weltmeisterin beim Kauf von «Fair Trade-Produkten». Dies hat eine internationale Umfrage ergeben. Nun zeigt eine neue Studie, dass das öffentliche  Beschaffungswesen wie Gemeinden oder Kirchen noch grossen Nachholbedarf aufweisen.

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Agrotreibstoffproduktion schadet Mensch und Umwelt

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18. Februar 2010 - Der Anbau von Palmölmonokulturen zur Produktion von Biodiesel bedroht nicht nur die Biodiversität sondern auch das Leben der Kleinbauern in Kolumbien. Eine ständerätliche Initiative fordert strenge Zulassungskriterien für Agrotreibstoffe in die Schweiz.

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Ernährung sichern, Arten schützen – UNEP-Chef im Interview

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17. Februar 2010 - Die Aussöhnung von Landwirtschaft und Natur ist nach Ansicht von Achim Steiner, Exekutivsekretär des UN-Umweltprogramms (UNEP), die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. So müsse der schwierige Balanceakt vollzogen werden, die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung zu sichern, ohne die Artenvielfalt zu opfern.

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„Uns trifft ein ähnliches Schicksal wie die Tibeter“

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28. Januar 2010 - Die 61jährige Rebiya Kadeer ist Präsidentin des Weltkongresses der Uiguren (WUC) und wird auch „Mutter der Uiguren“ genannt. Sie appellierte am Donnerstag in Bern an den Bundesrat, die uigurischen Gebrüder Mahnut aus humanitären Gründen in der Schweiz aufzunehmen.

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Tschadsee trocknet aus – Experten warnen vor Hungersnöten

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29. Dezember 2009 - Die Folgen des Klimawandels und übermässige Nutzung haben den Tschadsee auf knapp einen Zehntel seines ursprünglichen Ausmasses schrumpfen lassen. Experten in Westafrika warnen eindringlich davor, dass der See innerhalb der nächsten 20 Jahre vollständig austrocknen könnte.

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Guaraní-Land kartografiert – Forscher warnen vor Raubbau an Umwelt

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22. Dezember 2009 - Im Länderdreieck Argentinien, Brasilien und Paraguay leben etwa 100.000 Guaraní-Indianer. Wissenschaftler haben nun mit Unterstützung des Weltkinderhilfswerks UNICEF eine Landkarte der seit Jahrhunderten von den Ureinwohnern bewohnten Gebiete erstellt. Dabei wird deutlich, wie sehr das Lebensumfeld der Guaraní durch die fortschreitende Umweltzerstörung bedroht ist.

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Zu diesen Themen können Sie die vollständigen Beiträge beziehen.

SCHWEIZ Fair-Trade-Pionierin claro AG bekommt Krise und Konkurrenz zu spüren
Die claro fair trade AG meldet zwar einen Ggewinn und ist nach Eigenangaben finanziell gesund. Dennoch verzeichnet die Fair-Trade-Pionierin mit Sitz in Orpund einen Umsatz-Rückgang von 8,1 Prozent. Dies liege an der schlechten Konsumenten- stimmung 2009 und am Konkurrenzdruck durch Grossverteiler und neue Anbieter. Wo claro seine Chancen sieht, sagt Geschäftsleiter Beat Schumacher im Gespräch. (ca. 4000 Zeichen)

LANDWIRTSCHAFT Nachernteverluste verhindern
Bei der Hungerbekämpfung weltweit stehen immer mehr die Nachernteverluste im Fokus. Denn 25 bis 50 Prozent der Nahrung gehen vielerorts mangels geeigneter Lagerung verloren. In Lateinamerika hat eine von der DEZA initiierte Silo-Technologie die Verluste reduziert und die Einkommen der Bauern verbessert. Die Erfahrungen werden nun in einem Pilotprojekt in Ostafrika eingesetzt. DEZA-Experte Max Streit erläutert den Süd-Süd-Wissenstransfer. (ca. 4000 Z.)

ROHSTOFFE Ölkonzessionen vor São Tomé und Principe bergen Risiken
Die neue Regierung von São Tomé und Principe versteigert derzeit Bohrrechte vor ihren Küsten. NGO wie Human Rights Watch fordern Transparenz, damit die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft der armen Bevölkerung zugute kommen und nicht in den Taschen Weniger verschwinden. Dass sich Regierung und Zivilgesellschaft auf einen nachhaltigen Einsatz der Einnahmen einigen können, zeigt das Beispiel Guinea-Bissau, wo von Swissaid-Partner eine Rohstoff-Vereinbarung erzielten. (4000 Z.)

UMWELT Boliviens Regierung machtlos gegen Amazonas-Waldbrände
Im bolivianischen Amazonas-Urwald wüten mehr als drei Mal so viele Brände wie im Vorjahr. Die Umweltorganisation Herencia warnt angesichts der über 6500 Brandherde vor einer "Katastrophe grösseren Ausmasses". Die Regierung steht den meist durch Brandrodung verursachten Feuerbrünsten machtlos gegenüber. (ca. 4000 Z.)