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Verheerende Dürre macht das Trinkwasser in der Karibik knapp

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16. März 2010 - Die Karibik- und die zentralamerikanischen Karibikanrainerstaaten leiden unter einer schlimmen Dürre. Die Einwohner müssen daher sparsam mit dem kostbaren Nass umgehen. Um den Mangel an Süsswasser auszugleichen, wollen die Behörden nun Entsalzungsanlagen einsetzen und durch 'Wolkenimpfungen' Niederschläge auslösen.

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Afrika: Dekade zur Rettung von Frauenentwicklungszielen in Krisenzeiten

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11. März 2010 - Die Afrikanische Union (AU) hat eine Frauendekade ausgerufen, um zu verhindern, dass Frauenentwicklungsziele der Finanzkrise zum Opfer fallen. Die AU-Mitgliedsstaaten haben sich zudem verpflichtet, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen und bis 2020 die Hälfte der Staatsämter und Schlüsselpositionen mit Frauen zu besetzen.

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Überleben im "Gastland" Jordanien – Irakische Flüchtlingsfrauen in Not

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8. März 2010 – Die seit Beginn der US-Invasion des Irak 2003 ins Nachbarland Jordanien geflohenen Menschen gelten als "Gäste" ohne Anspruch auf Schutz oder staatliche Leistungen. Legale Arbeit ist ihnen verboten. Sieben Jahre später leben nach Schätzungen des UNO-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR) immer noch mindestens 700'000 Menschen aus Irak in jordanischen Camps.

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Wiederaufbau in Haiti – Nach dem Beben kommen die Privatunternehmer

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2. März 2010 – Die Sicherheit in Haiti und der Wiederaufbau des Landes nach dem Erdbebeben verspricht ein Riesengeschäft zu werden. Demnächst findet ein internationaler „Haiti-Gipfel“ statt, der Politiker, Investoren, private Sicherheitsfirmen und Logistikunternehmen zusammenbringen soll. Kritiker befürchten eine dominierende Rolle privater Söldnertruppen wie im Irak.

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Misshandelt und entrechtet – UNO diskutiert Status der Frau

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1.März 2010 – Mit der Situation der Frauen und Mädchen in aller Welt befasst sich dieser Tage die UNO-Kommission zum Status der Frau (CSW). Das wichtigste UNO-Gremium zu Frauen- und Gleichstellungsfragen handelt unter dem Dach des UNO-Wirtschafts- und Sozialrats (ECOSOC) und zieht periodisch Bilanz. Meist fällt diese ernüchternd aus.

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Todesstrafe schürt Hass – Verzicht hilft Aussöhnung

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26. Februar 2010 – Menschenrechtsvertreter haben zu Ende des 4. Weltkongresses gegen die Todesstrafe in Genf den Aufbau einer neuen Allianz angekündigt. Diese soll Hinrichtungsgegner unterstützen, die sich bisher in ihren Ländern nicht durchsetzen konnten.

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Entwicklungshilfe findet trotz Überschätzung breiten Rückhalt

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25. Februar 2010 - Die Entwicklungszusammenarbeit erhält von der Schweizer Bevölkerung breite Unterstützung, obwohl die Ausgaben deutlich überschätzt werden. Dies zeigt eine repräsentative Meinungsumfrage des gfs.Bern.

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Indien verbietet Gen-Auberginen – Proteste zeigen Wirkung

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23. Februar 2010 – Das indische Umweltministerium hat den Anbau der gentechnisch veränderten Aubergine „BT Brinjal“ untersagt. Nichtregierungsorganisationen sprechen von einer historischen Entscheidung, die das Land vor einem Artenschutz-Desaster bewahrt.

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SCHWEIZ Fair-Trade-Pionierin claro AG bekommt Krise und Konkurrenz zu spüren
Die claro fair trade AG meldet zwar einen Ggewinn und ist nach Eigenangaben finanziell gesund. Dennoch verzeichnet die Fair-Trade-Pionierin mit Sitz in Orpund einen Umsatz-Rückgang von 8,1 Prozent. Dies liege an der schlechten Konsumenten- stimmung 2009 und am Konkurrenzdruck durch Grossverteiler und neue Anbieter. Wo claro seine Chancen sieht, sagt Geschäftsleiter Beat Schumacher im Gespräch. (ca. 4000 Zeichen)

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Bei der Hungerbekämpfung weltweit stehen immer mehr die Nachernteverluste im Fokus. Denn 25 bis 50 Prozent der Nahrung gehen vielerorts mangels geeigneter Lagerung verloren. In Lateinamerika hat eine von der DEZA initiierte Silo-Technologie die Verluste reduziert und die Einkommen der Bauern verbessert. Die Erfahrungen werden nun in einem Pilotprojekt in Ostafrika eingesetzt. DEZA-Experte Max Streit erläutert den Süd-Süd-Wissenstransfer. (ca. 4000 Z.)

ROHSTOFFE Ölkonzessionen vor São Tomé und Principe bergen Risiken
Die neue Regierung von São Tomé und Principe versteigert derzeit Bohrrechte vor ihren Küsten. NGO wie Human Rights Watch fordern Transparenz, damit die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft der armen Bevölkerung zugute kommen und nicht in den Taschen Weniger verschwinden. Dass sich Regierung und Zivilgesellschaft auf einen nachhaltigen Einsatz der Einnahmen einigen können, zeigt das Beispiel Guinea-Bissau, wo von Swissaid-Partner eine Rohstoff-Vereinbarung erzielten. (4000 Z.)

UMWELT Boliviens Regierung machtlos gegen Amazonas-Waldbrände
Im bolivianischen Amazonas-Urwald wüten mehr als drei Mal so viele Brände wie im Vorjahr. Die Umweltorganisation Herencia warnt angesichts der über 6500 Brandherde vor einer "Katastrophe grösseren Ausmasses". Die Regierung steht den meist durch Brandrodung verursachten Feuerbrünsten machtlos gegenüber. (ca. 4000 Z.)