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Neue Auflagen für Journalisten – UNO-Korrespondenten kritisieren Sicherheitsrat

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3. Mai - Der Verband der UNO-Korrespondenten (UNCA) kritisiert den Sicherheitsrat für neue Vorschriften, die Medienleute in ihrer Bewegungsfreiheit massiv beschränken könnten.

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Alternative Konferenz fordert internationales Tribunal für Klimasünder

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23. April - Die alternative Klimakonferenz im bolivianischen Cochabamba hat beschlossen, im April 2011 mit Unterstützung der Nichtregierungsorganisationen ein globales Referendum über den künftigen Klimaschutz abzuhalten. Umweltsünder sollen sich zudem vor einem „Klimatribunal“ verantworten.

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Weltbankdirektor Zoellick sieht das "Ende der Dritten Welt"

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15. April - Nach Ansicht von Weltbankdirektor Robert Zoellick haben die Wirtschafts- und Entwicklungsparadigmen der Vergangenheit ausgedient und Begriffe wie „Dritte Welt“ und „Nord-Süd“ ihre Existenzberechtigung verloren. Nun sei die Zeit gekommen, die neuen Realitäten anzuerkennen und die geopolitischen Veränderungen auch in den internationalen Finanzorganisationen sichtbar zu machen.

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Fragile Staaten fordern gezielte Hilfe für Staats- und Friedensbildung

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© css.ethz.ch 12. April - Die Gruppe der fragilen Staaten hat an einer Konferenz mit ihren Gebern in der osttimorischen Hauptstadt Dili Leitlinien festgelegt, um die internationale Entwicklungshilfe stärker auf die UNO-Millenniumsziele auszurichten. Künftig sollen in den instabilen Ländern vor allem Massnahmen zur Staats- und Friedensbildung finanziert werden.

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In Brasilien gelingt der soziale Aufstieg aus dem Slum

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© IPS7. April 2010 - Der Anteil der brasilianischen Bevölkerung, die in den Armenvierteln der grossen Städte lebt, ist einem neuen UNO-Bericht zufolge um 16 Prozent zurückgegangen. In Brasilien wird die Richtigkeit dieser Angabe zwar bezweifelt, eine generelle Verbesserung der Lebensbedingungen in den Slums jedoch bestätigt.

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Schweizer Nothilfe für die Mongolei

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30. März 2010 - Die Humanitäre Hilfe der Schweiz kommt derzeit in einer wenig beachteten Katastrophen zum Einsatz: In der Mongolei, die infolge des extrem kalten Winters um Hilfe für rund 180'000 Hirtenfamilien gebeten hat.

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Boliviens Kleinbauern werben in der Schweiz für Stevia

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25. März - Der bolivianische Kleinbauer German Amba macht im Rahmen der Kampagne "Stoppt den unfairen Handel" auf Stevia aufmerksam. Seine Genossenschaft baut das Süsskraut als Alternative zu Coca an und sucht nun Fair-Trade-Vertriebskanäle in der Schweiz.

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Verseuchtes Wasser tötet jährlich 3,6 Millionen Menschen

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22. März 2010 – Zum Weltwassertag am 22. März mahnen die Vereinten Nationen und Organisationen wie das Stockholm International Water Institute SIWI dringende Verbesserungen in der Wasserversorgung an. Weltweit haben rund 900 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Krankheit und Tod sind die Folge.

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SCHWEIZ Fair-Trade-Pionierin claro AG bekommt Krise und Konkurrenz zu spüren
Die claro fair trade AG meldet zwar einen Ggewinn und ist nach Eigenangaben finanziell gesund. Dennoch verzeichnet die Fair-Trade-Pionierin mit Sitz in Orpund einen Umsatz-Rückgang von 8,1 Prozent. Dies liege an der schlechten Konsumenten- stimmung 2009 und am Konkurrenzdruck durch Grossverteiler und neue Anbieter. Wo claro seine Chancen sieht, sagt Geschäftsleiter Beat Schumacher im Gespräch. (ca. 4000 Zeichen)

LANDWIRTSCHAFT Nachernteverluste verhindern
Bei der Hungerbekämpfung weltweit stehen immer mehr die Nachernteverluste im Fokus. Denn 25 bis 50 Prozent der Nahrung gehen vielerorts mangels geeigneter Lagerung verloren. In Lateinamerika hat eine von der DEZA initiierte Silo-Technologie die Verluste reduziert und die Einkommen der Bauern verbessert. Die Erfahrungen werden nun in einem Pilotprojekt in Ostafrika eingesetzt. DEZA-Experte Max Streit erläutert den Süd-Süd-Wissenstransfer. (ca. 4000 Z.)

ROHSTOFFE Ölkonzessionen vor São Tomé und Principe bergen Risiken
Die neue Regierung von São Tomé und Principe versteigert derzeit Bohrrechte vor ihren Küsten. NGO wie Human Rights Watch fordern Transparenz, damit die Einnahmen aus dem Erdölgeschäft der armen Bevölkerung zugute kommen und nicht in den Taschen Weniger verschwinden. Dass sich Regierung und Zivilgesellschaft auf einen nachhaltigen Einsatz der Einnahmen einigen können, zeigt das Beispiel Guinea-Bissau, wo von Swissaid-Partner eine Rohstoff-Vereinbarung erzielten. (4000 Z.)

UMWELT Boliviens Regierung machtlos gegen Amazonas-Waldbrände
Im bolivianischen Amazonas-Urwald wüten mehr als drei Mal so viele Brände wie im Vorjahr. Die Umweltorganisation Herencia warnt angesichts der über 6500 Brandherde vor einer "Katastrophe grösseren Ausmasses". Die Regierung steht den meist durch Brandrodung verursachten Feuerbrünsten machtlos gegenüber. (ca. 4000 Z.)