1. Dezember - Zum Weltaidstag meldet das UNO-Aidsprogramm eine Trendwende: Neuinfektionen mit HIV sind zurückgegangen und weniger Menschen an Aids gestorben. Entwarnung gibt es nicht: Millionen Menschen fehlt der Zugang zu Behandlung. Zudem ziehen Geber ihr Engagement zurück.



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30. November - Fast ein Drittel der Moldawier im erwerbsfähigen Alter haben sich in den EU-Raum abgesetzt. Ein Bericht aus dem ärmsten europäischen Land, das dieses Wochenende ein neues Parlament gewählt hat. Die Ernennung des Staatspräsidenten ist erneut an der Drei-Fünftel-Mehrheit gescheitert.
5. November - Wenn Firmen mit Hauptsitz in der Schweiz in Entwicklungsländern investieren, dann sollen sie auch ihre Tochterfirmen zur Respektierung von Grundrechten verpflichten. Das fordern nichtstaatliche Organisationen (NGO) und Hilfswerke. Die Schweiz setzt indes auf freiwillige Massnahmen.
22. September - Die Regierung der kleinen, relativ friedlichen Enklave irakisch Kurdistan hat fortschrittliche Mediengesetze erlassen. Nun erlebt sie mit nicht weniger als 600 Publikationen eine paradoxe Situation. Sie ist mit einer Vielzahl von selbst ernannten Journalisten konfrontiert, welche die Grundlagen des Beruf nicht kennen. Es kam zu zahlreichen Prozessen wegen Verleumdung und sogar zu Mordfällen.
8. September - Der Gebana AG in Frauenfeld, spezialisiert auf fair gehandelte biologische Produkte, droht in Brasilien das Aus: Bei der Bio-Sojaernte wurde das Pestizid Endosulfan nachgewiesen. Die Biobauern und Gebana fordern nun mittels einer Petition das sofortige Verbot der Chemikalie.
3. September - Jana Kohut geriet in die Falle eines Menschenhändlerrings, als sie in Slowenien studierte. Über ihren Leidensweg berichtete sie vor dem Uno-Menschenrechtsrat in Genf. Ihre und weitere Zeugenaussagen hat die neue UNO-Initiative zur Bekämpfung von Menschenhandel möglich gemacht.