14. Mai - Einen Monat lang werben die Organisationen des Dachverbands Swiss Fairtrade mit Frühstück, Facebook und Rikschas für den fairen Handel. Dies ist nötig: Auch wenn in der Schweiz weltweit am meisten für fair gehandelte Produkte ausgeben wird, bleibt der Betrag mit 40 Franken pro Person und Jahr immer noch sehr klein.






11. März - „Afrikas Rohstoffe stillen unseren Konsumhunger, nicht aber den Hunger in Afrika“: Mit diesen Plakaten macht die ökumenische Kampagne auf das viele Leid durch den Abbau von Bodenschätzen wie Coltan für Handys aufmerksam.
25. Januar - Proteste gegen den Anstieg von Lebensmittelpreisen in mehreren Ländern machen auf das Hungerproblem weltweit aufmerksam. Fachleute führen weder die drohende noch die Ernährungskrise von 2008 auf einen Mangel an Nahrungsmitteln zurück. Vielmehr als schlechte Ernten seien es Spekulationen und „Landraub“, welche die Preise in die Höhe trieben.
11. Januar - Am Rande des World Economic Forum (WEF) werden erneut die „Public Eye Awards“ für die schlimmsten unternehmerischen Missachtungen der Umwelt und Menschenrechte vergeben. Für die Schmähpreise nominiert sind sechs Grossfirmen, darunter der Schweizer Stromversorger Axpo.
8. Mai - Die Ankunft der Chinesen auf dem afrikanischen Markt zwingt sowohl die Industrieländer als auch Afrika, sich selbst in Frage zu stellen. Dies zeigte eine Debatte am „Salon du livre africain“ in Genf.
20. April - Schweizerisch-südafrikanische Ausbildungsprogramme erreichen vergleichsweise wenige arbeitslose Jugendliche in Südafrika. Sie haben jedoch Modellcharakter und eine breite Wirkung. Deshalb werden sie von der Privatwirtschaft und öffentlichen Hand unterstützt, wenn auch zögerlich.
15. April - Nach Ansicht von Weltbankdirektor Robert Zoellick haben die Wirtschafts- und Entwicklungsparadigmen der Vergangenheit ausgedient und Begriffe wie „Dritte Welt“ und „Nord-Süd“ ihre Existenzberechtigung verloren. Nun sei die Zeit gekommen, die neuen Realitäten anzuerkennen und die geopolitischen Veränderungen auch in den internationalen Finanzorganisationen sichtbar zu machen.